Presseveröffentlichungen

Die Jahreshauptversammlung der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau am 31.01.2020

Jeder allgemeinnützige Verein in Deutschland ist verpflichtet, einmal im Kalenderjahr eine Jahreshauptversammlung durchzuführen. Der Vorstand muss Rechenschaft über seine Arbeit leisten, die Finanzen werden geprüft, wichtige Entwicklungen im Verein besprochen.

Die Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau führte am 31. Januar in seinen Vereinsräume diesen wichtigen Höhepunkt durch. 31 Schützinnen und Schützen nahmen daran teil.

Bernd Blüher als Vorsitzender des Vereins führte durch die Versammlung. Nach einer Ehrung des verstorbenen Mitgliedes Heini Wendt standen die Berichte auf der Tagesordnung. Den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden ergänzten die Schatzmeisterin, der Verantwortliche für das Schießen und die Jugendarbeit, die Verantwortliche für die Versorgung und der Objektverantwortliche. Die Revisionskommission äußerte sich in ihrem Bericht lobend zur Korrektheit der Finanzbuchhaltung des Vereins.

Aus den Berichten hier kurze Auszüge.
In der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau sind derzeit 81 Jugendliche, Frauen und Männer organisiert. Als Schützengilde Uebigau leben sie ihr Motto: Schützenverein Uebigau – ein Verein für die ganze Familie. Die Zahlen der Teilnehmer an Schießwettkämpfen hat in den letzten Jahren zugenommen. Mit Sören Schaff und Heiko Schmidt schießen zwei Schützen auf höchstem Niveau, bis hin zur
Teilnahme von Sören an den Deutschen Meisterschaften. Regelmäßig wird auf dem Uebigauer Schießstand trainiert. Zur Unterstützung kaufte der Verein unlängst eine mit neuester Presslufttechnik ausgestatte Pistole und ein Gewehr. Weiterhin wurde eine Lichtpunktanlage gekauft. Jetzt ist es Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren möglich, zu trainieren und sich auf das Schießen mit dem Luftgewehr oder dann später mit KK vorzubereiten.

Der Verein unterstützt seit seinem Bestehen die kulturellen Höhepunkte seiner Heimatstadt. Die Beteiligung der Vereinsmitglieder bei der Durchführung nahm erfreulich zu. Die politischen Strukturen änderten sich. Der neue Ortsvorsteher Toni Edler und der Bürgermeisterin Dittgard Happich können sich auf die Schützen verlassen. Wir helfen gern im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Geselligkeit hat im Vereinsleben ihren festen Platz. Das diesjährige Schützenfest ist das 30. nach der Wende. Es wird mit einem Festakt am Freitag gewürdigt. Alle Uebigauer Vereine sind von dieser Stelle zum Freitag, den 26. Juni, herzlich eingeladen. Das Programm wird rechtzeitig veröffentlicht, die Einladungen zeitig genug versandt.

Mit dem Schützenmuseum unter der Leitung von Horst und Brigitte Hegewald befindet sich auf dem Schießstandgelände das einzige Museum dieser Art im Land Brandenburg. Horst wurde vom Vorstand für den Kulturpreis des Landkreises EE vorgeschlagen. Es bleibt abzuwarten, wie dessen Verantwortlichen mit diesem kulturellen Kleinod umgehen. Auch wenn es bei einem Schützenverein beheimatet ist.

Im Baubericht bekamen alle Anwesenden einen Überblick über die geleisteten Bau- und Reparaturmaßnahmen auf dem Schießstand. In den 26 Jahren der Nutzung des Schießstandes haben Mitglieder mehr als 33.000 Stunden unentgeltlich für ihren Verein in ihrer Freizeit geleistet.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung findet jährlich das Schießen mit der Luftpistole um den Pokal der Schatzmeisterin statt.
Jan Töpper sicherte sich den Pokal mit sehr guten 28 von 30 möglichen Ringen.

Silvio Werner beförderte der Vorsitzende für seine unermüdliche Einsatzbereitschaft und Engagement zum Oberleutnant der Gilde.

Mit den Wünschen für eine gute Gesundheit aller Vereinsmitglieder und nach einem weiter harmonischen Vereinsleben beendetet der Vorsitzende die Jahreshauptversammlung.

Bernd Blüher

Endspurt der Uebigauer Schützen zum Jahreswechsel

Kreisschützenball in Herzberg

Unser Königspaar und 12 Mitglieder vertraten uns Anfang November auf dem Kreisschützenball würdig und feierten diesen Abend.

Im Wettkampf um den Kreisschützenkönig erzielten die Könige des Elbe-Elster-Schützenkreises sehr gute Ergebnisse. Hier ging es nicht bloß um das Erreichen einer 10 – es ging um Zehntel. Unser König Ernst Becker schoss mit beachtlichem Erfolg ebenfalls eine Zehn und Königin Barbara Becker erhielt einen Pokal als zweitbeste Schützin des Elbe-Elster-Kreises. Mehrere Urkunden mit ausgewiesenen Kreisrekorden brachten unsere Schützen mit nach Hause.

Fotos: Becker

Volkstrauertag

Zum Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg legten Christel und Peter Twers im Namen unseres Vereins Kränze an den Denkmahlen auf dem Kirchengelände und im Wäldchen an der Beiersdorfer Straße nieder.

Foto: Christel Twers

Makarov-Pokal

Erstmalig wurde ein Wettbewerb um den Makarov-Pokal ausgetragen. Auf Grund der hohen Teilnehmeranmeldung wurden zwei Termine angesetzt, um den fast 30 Schützen die Teilnahme zu ermöglichen. Ende November und Anfang Dezember wurde diese Pistolendisziplin mit 2 Probeschüssen und 5 Wertungsschüssen freistehend mit 25 m Abstand zum Ziel und sehr viel Kampfgeist absolviert. Die Siegerehrung erfolgte zur Weihnachtsfeier.  

Die letzte Mitgliederversammlung des Jahres fand am 22. November mit großer Beteiligung statt. Themen waren u.a. der Weihnachtsmarkt, unsere

Vereinsweihnachtsfeier und ein kurzer Rückblick. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war und ist weiterhin die Vorbereitung unseres Schützenfestes im Juni 2020, wenn wir

 „30 Jahre – Uebigauer Schützenverein“ nach Wiedergründung feiern.

Weihnachtsmarkt

Wie in jedem Jahr hatten wir unseren Schützen-Stand. Er war auch diesmal gut besucht. Zum Auftakt wurde der Stollen durch den Ortsbürgermeister Toni Edler und den Bürgermeister Delf Gerlach zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes bei uns angeschnitten. Es gab Getränke für Groß und Klein. Besonders beliebt war unser Glühwein nach „Altdeutscher Art“.  Auch die selbstgebackenen Kräbbelchen von Christel Twers waren im Handumdrehen verkauft. Viele Vereinsmitglieder beteiligten sich an der Vorbereitung und am Verkauf.

Weihnachtsfeier

Am Abend vor dem 3. Advent trafen sich viele Schützen mit ihren Ehepartnern, Sponsoren und Gästen zur Weihnachtsfeier.
Nach einem kurzen Willkommensgruß durch den Vereinsvorsitzenden Bernd Blüher wurde die Siegerehrung der Schützen
des 1. „Makarov-Pokals“ und die Siegerehrung der Schützen des „Pokals des Vereinsvorsitzenden“ aus dem Monat September durchgeführt.
Nach einem reichlichen Abend-Buffet mit freien Getränken, klang der Abend bei Musik, Tanz und vielen
lockeren Gesprächen aus. Wir bedanken uns bei den Spendern.

Bild Barbara Becker

Sieger in der Mitte eingerahmt vom Sportleiter und vom Vorsitzenden -1.Platz (Mitte) Josef Schmid, 2.Platz (rechts) Jan Töpper und 3. Platz (links) Uwe Reiniger
Den Pokal des Vorsitzenden bekam ebenfalls Josef Schmid

Wintersonnenwende

Sie war laut Kalender und Einladung am Sonntag, den 22. Dezember.
Unser Schützenkönig Ernst Becker, der Initiator der Veranstaltung,
gehört auch zu den Sternenfreunden in Herzberg.
Er organisiert traditionsgemäß schon viele Jahre dieses Ereignis.
Neben uns Schützen hatten sich viele Gäste eingefunden.
Mit einem wärmenden Getränk und Gegrillten im Scheine unseres Sonnenwendfeuers w aren die Böllerschüsse lautstark zu vernehmen.

Fotos: Barbara Becker, Franziska Scheuche

Letztes Pokalschießen

Das Schießen um den Silvesterpokal fand für jedermann mit der kleinen Kanone
am 31. Dezember ab 13.00 Uhr statt. Jeder Teilnehmer hatte nur einen Schuss.
Von den 24 Schützen hatte Peter Twers den besten Treffer und bekam den beliebten Wanderpokal.

Danach ließen viele Schützen auf dem Vereinsgelände
in der Silvesternacht das aktionsreiche Jahr gemeinsam ausklingen.

Innsbruck 06.09.2019

Uebigauer Schützen erfolgreich in Österreich

Alljährlich findet Anfang September in Innsbruck das Internationale Pradler Großkaliberschießen mit Ordonanzwaffen statt. Bei den Uebigauer Schützen steht dieser Termin ganz fest im Wettkampfkalender eines jeden Schießsportjahres.
In diesem Jahr war es am 6. und 7. September soweit. Elf Männer und eine Frau machten sich auf den rund 700 km weiten Weg in die Tiroler Landeshauptstadt. 73 Teilnehmer aus Österreich und Deutschland kämpften auf dem Landeshauptschießstand um bestmögliche Platzierungen. Nach einem spannenden Wettkampf fand am Abend des 7. September die Siegerehrung und Preisvergabe statt. In der Einzelwertung erreichte Klaus Kittlaus mit 48 von 50 möglichen Ringen den 14. Platz und damit die beste Platzierung der Uebigauer.
In der Mannschaftswertung gab es einen Paukenschlag – mit 138 Ringen erkämpfte sich die
2. Uebigauer Mannschaft mit den Schützen Uwe Reiniger, Joseph Schmid und Peter Twers einen hervorragenden 3. Platz.
Auch beim Schießen auf die Hauptscheibe konnten sich die Ergebnisse der Uebigauer Sportschützen sehen lassen. Mit Barbara Becker, Jens Pansegrau, Peter Twers, Christian Heiden und Uwe Reiniger konnten gleich 5 Uebigauer einen der insgesamt 20 begehrten Preise erringen.
Für die Uebigauer Schützen war somit das 29. Pradler Großkaliber-Schießen das bisher Erfolgreichste und ist gleichzeitig Motivation für das 30. Jubiläumsschießen im nächsten Jahr.

Ernst Becker

Adlerkönig und König der Könige am 24.08.2019

Der „König der Könige“ und der „Adlerkönig“ sind gekürt

Am vergangenen Samstag, den 24. August, hatten die Vereinsmitglieder der
Schützengilde 1802 e.V. zu Uebigau wieder einen aktiven Nachmittag.
Zuerst wurde der Pokal der Könige in zwei Durchgängen mit je 5 Schuss ohne Probe ausgeschossen. Dafür wurde eine Makarow – Pistole und ein KK Karabiner gewählt.
Josef Schmid wurde unser diesjähriger „König der Könige“ von neun Majestäten.
Im Anschluss fand ein offener Vereinswettbewerb – das Adlerschießen statt.
Diese Tradition ist zurückzuführen auf die Gründerzeit unseres Vereins 1802 und im Eigentlichen weiter zurück bis in das Mittelalter, als die männliche Stadtbevölkerung noch zur Verteidigung der Stadt herangezogen wurde und das Schießen üben musste.
So steht es in Wikipedia nachzulesen.
Einige Vereine nutzen diese Form in der heutigen Zeit, um ihren Schützenkönig zu ermitteln. Es gilt bei diesem alten Schützenwettbewerb einen hölzernen Vogel von einer Stange abzuschießen. Die Reihe des Beschusses ist festgelegt und Sieger ist der, der das letzte Stück, den Rumpf oder das letzte Teil davon abschießt.
Peter Twers sei es gedankt, dass er uns immer wieder einen schönen rotgoldenen
Adler nach Vorbild herstellt.
29 Schützen bewarben sich um den Titel und wetteiferten mit einem
KK Gewehr M150 um jedes Teil und im Besonderen um das letzte Stück.
Nach 289 Schüssen hieß der „Adlerkönig“ 2019 – Dirk Schiffer.

Franziska Scheuche

Sommergäste am 08.07.2019

Sommergäste bei den Uebigauer Schützen

Seit mehreren Jahren ist es schon zur Tradition geworden, dass Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die im Uebigauer Schloss weilen, einen Spaziergang am späten Nachmittag zum Schützengelände unternehmen.
Sie schauen sich den Schießstand mit seinen verschiedenen Geländeflächen und Räumlichkeiten an und hören kindgerecht in Gesprächen über das allgemeine Schützenwesen heute und damals, sie erfahren etwas über die Anfänge und den Aufbau unseres Schützenvereins vor 30 Jahren bis zur heutigen Zeit.
Lustig finden die Kinder meist die Beschriftung zu unserem Saal, die da heißt:
„Zum Kuhstall“ oder sie sehen ein Kreuz an der Vereinseiche mit der
Aufschrift „Abdul“ und fragen, was es damit auf sich hat.
Abdul war der erste Schießstandkater, dessen Aufgabe es war, die vielen zurückgebliebenen Mäuse aus dem ehemaligen Kuhstall zu fangen. Ihm störten weder Knallgeräusche oder bei bestimmten Anlässen eine Vielzahl von Menschen. Er gehörte einfach dazu. Nach solch einem Rundgang wartet auf die Kinder und Jugendlichen ein reichliches Kinder-Buffett mit verschiedenen Gegrillten, mit Obst und Gemüse, sowie mit einem bunten Teller Süßigkeiten und verschiedenen Getränken. Mit viel Liebe wird diese Versorgungsleistung von uns Schützenfrauen übernommen.
Viele Gruppen besuchten uns schon mehrmals. Es sind Schulklassen, die Ausflüge in unsere Region machen, Trainingsgruppen oder Kinder, die zur Feriengestaltung anreisen. So kommt zum Beispiel im nächsten Monat der Hort aus Holzdorf zum 15. Male in unser schönes Städtchen und besucht wiederum unseren Verein.
In den diesjährigen Sommermonaten haben sich 13 Gruppen angemeldet mit einer Stärke von 12 – 60 Teilnehmern, im Alter von 6 – 16 Jahren.
Unsere letzte Gruppe in vorigen Woche waren die Judokas des SC DHfK Leipzig e.V., die hier im Trainingslager mit ihrem Trainer, Herrn Bernd Pissoke, sind. Auch diese
Jugendlichen waren bereits einmal da und verkündeten, im nächsten Jahr kommen wir wieder. Die meisten der jungen Gäste kommen aus der näheren Umgebung des Kreises oder der Nachbarkreise, eine etwas weitere Anreise haben Kinder und Jugendliche z.B. aus Berlin, Leipzig und Frankfurt/ O.
Mit Freude empfingen wir in den vergangenen Jahren auch einige Jungen des Thomanerchors Leipzig und Kinder des internationalen Kindergartens Berlin.
Nach dem Abendessen dürfen die Älteren auf Freiwilligenbasis und der Erlaubnis der Eltern ihre Konzentration, ihre Zielgenauigkeit und ihre Geduld mit einem Luftgewehr prüfen. Hier stehen erfahrene Schützen den Kindern beiseite, erklären den sicheren Umgang und die Handhabung eines Gewehres und vermitteln das Interesse am Schießsport. Die Jüngeren haben auch die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Sie können mit einer Kinderarmbrust und Gummipfeilen auf ein Ziel schießen oder mit Bällen Büchsen umwerfen. Manchmal ist auch nur eine Kinderdisco gefragt.
Wir hoffen, vielen Kindern bisher einen schönen Abend mitgestaltet zu haben unter dem bekannten Motto:
Der Schützenverein Uebigau – ein Verein für die ganze Familie – und in diesen Fällen auch für unsere Gäste!

König Schießen am 16.06.2019

Der Uebigauer Schützenkönig steht fest!

Doch wer wird es sein? Das bleibt immer wieder ein Geheimnis bis zum nächsten Wochenende.

Über dreißig Männer und Frauen der Schützengilde 1802 e.V. zu Uebigau trafen sich am Sonntag, den 16.Juni, um die willigen Bewerber zum König moralisch zu unterstützen und gut gemeinte Ratschläge zu erteilen. Diesen Anlass nutzten die meisten Vereinsmitglieder in netter Runde und bei bester Verpflegung den Tag zu genießen, abzuschalten oder zu plaudern.

Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder unterschiedliche Auszeichnungen. Geehrt wurden mehrere Schützen, die den Verein durch sehr gute sportliche Leistungen vertreten und Schützenmitglieder, die eine Vielzahl an Arbeitsstunden erbrachten. Außerdem stand eine Beförderung zum Oberleutnant für Klaus Scheuche als Dank und Anerkennung für eine 26-jährige aktive Mitgliedschaft, seine Einsatzbereitschaft und als langjähriger Salutschütze an.

Den Damen- und Herrenpokal als Trophäe hätten alle Vereinsmitglieder gern. Fünf Schüsse wurden bewertet. Die Pokale werden am kommenden Samstag ihre neuen Besitzer/in finden.

Für das Amt des Schützenkönigs, ab nächsten Samstag, bewarben sich mehrere Schützen. Die Königsanwärter erkämpften ihre Qualifikation mit einem Gewehr liegend oder sitzend aufgelegt auf eine Entfernung von 50m. Die vier bestplatzierten wurden namentlich benannt. Es sind die Schützen: Ernst Becker, Uwe Schlenger, Klaus Scheuche und Dirk Schiffer. Diese dürfen sich bis zur Proklamation am Samstag, um 19 Uhr darauf „vorbereiten“.

Es bleibt wie immer spannend!

Schützenfest in Embsen ab 09.06.2019

Pfingstausflug nach Embsen

Die Uebigauer Schützengilde pflegt mit dem Schützenverein Embsen, in der Nähe von Bremen, seit 28 Jahren freundschaftliche Kontakte. Die Embsener Schützinnen und Schützen besuchen das Schützenfest in Uebigau aller zwei Jahre. Wechselseitig fährt im gleichen Rhythmus eine Abordnung aus Uebigau in den Norden, so auch in diesem Jahr.

Pfingstsamstag begann gegen 5.00 Uhr die Reise. Der Grund für den zeitigen Start war die Einladung des amtierenden Schützenkönigs aus Embsen an die Uebigauer am Königsempfang teilzunehmen. Ulrich Jachmann und Delf Gerlach nahmen ebenfalls an der Reise teil. Beide wollten die herzliche Freundschaft einmal selbst erleben.

Bei besten Schützenwetter erlebten die Brandenburger nach ihrer Ankunft in Embsen einen herzlichen Empfang. Leckeres vom Grill hatten die Gastgeber vorbereitet. Anschließend fuhr der Bus der Firma „Schmidt Reisen“ aus Döbrichau zum Festzelt am Embsener Schießstand. Dort warteten die übrigen Frauen und Männer des Schützenvereins Embsen auf uns. Langjährige Freundschaften bildeten sich im Laufe der vielfachen Besuche in Uebigau und Embsen. Mit dem traditionellen Schießwettkampf beider Vereine stand ein nächster Höhepunkt an. Die Gastgeber wählten mit der „Glücksscheibe“ eine Disziplin, die den Uebigauern kein Glück bescheren sollte. Somit blieb der Pokal in Embsen. Im nächsten Jahr, beim Gegenbesuch hier in Brandenburg werden wir natürlich versuchen, den Pokal zurück zu erobern.

Am Abend feierten die zahlreich anwesenden Schützinnen und Schützen, auch aus dem Embsener Umland, im Festzelt bei bester Stimmung. Nach einer kurzen Nacht und kräftigen Frühstück trafen sich beide Partnervereine im Festzelt zum Frühschoppen. Einer guten Tradition folgend nahmen beide Vereine gemeinsam das leckere Mittagessen ein.

Gut gestärkt begann die Rückreise. Ein riesiges Dankeschön an die Firma „Schmidt Reisen“ für ihren tollen Service. Der Busfahrer und der Bus waren einfach Klasse und passten wunderbar zu diesem schönen Pfingstausflug der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau.

Bernd Blüher

Fotos: Schützenverein Embsen

Arbeitseinsatz am 06.04.2019

Erfolgreicher Arbeitseinsatz auf dem Uebigauer Schießstand

Der Frühjahrsputz auf dem Uebigauer Schießstand in der letzten Woche war sehr erfolgreich. 27 Jugendliche, Männer und Frauen der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau brachten sich aktiv in die Pflege des gesamten Schießstandgeländes ein. Aus Calau, Berlin, Wahrenbrück, Herzberg, Uebigau und Falkenberg reisten Vereinsmitglieder an. Auf dem Plan standen die Vereinsräume, die Schießstände sowie die weiteren Flächen der Schützen in der Wahrenbrücker Straße. Arbeit gibt es immer auf dem Schießstand. Eine zahlenmäßige kleine, aber umso aktivere Gruppe von Männern pflegt, repariert und verbessert die Dinge, die aktuell anstehen. Bei den Arbeitseinsätzen gibt es dann die Möglichkeit, größere Verbesserungen oder Pflegemaßnahmen in Angriff zu nehmen, da sich erfahrungsgemäß viele Vereinsmitglieder in ihrer Freizeit für ihren Verein einsetzen. Die Frauen bereiteten in diesem Jahr wieder ein leckeres Mittagbrot zur Stärkung getreu dem Motto: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.

Der Vorstand der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau bedankt sich bei allen Fleißigen

Anhang

Der gut gefüllte Parkplatz mit den Autos der angereisten Schützinnen und Schützen Foto: Bernd Blüher

Mein Bericht in der LR am 27.03.2019

Vereinsarbeit: 34 000 Stunden – und jährlich werden es mehr

Die Uebigauer Schützen ziehen nicht nur in sportlicher Sicht eine beeindruckende 2018er-Bilanz.

„Die aktive, vielseitige Arbeit, in der sich jeder Einzelne nach seinen Fähigkeiten und seinem Wissen einbringt, bewirkte auch im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung in allen Bereichen. Darauf können wir alle stolz sein!“ – so die Kernaussage der 2018er-Bilanz des Uebigauer Schützenvereins.

Vor allem seien es die sportlichen Erfolge, sind sich die Mitglieder einig, die es hervorzuheben gelte. Die meisten Mitglieder kämpfen zuerst einmal auf Vereinsebene um eine Vielzahl an Pokalen, um Plätze und Erfolge. „Sie haben Freude, sich in Ausdauer, Konzentration und Treffsicherheit zu messen und genießen die geselligen Zusammenkünfte“, berichtet Franziska Scheuche im Auftrag der Uebigauer Schützen.

Sie ergänzt: „An den Wettkämpfen zu den Kreismeisterschaften des Elbe-Elster-Schützenkreises nahmen 16 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus unserem Verein teil und belegten 18 erste Plätze und holten sich damit den Kreismeistertitel, zwölf zweite Plätze, neun dritte Plätze und acht weitere Platzierungen, die Punkte für die Gesamtwertung einbrachten. Somit stehen wir auf Kreisebene auf Platz 4. Unsere Schützen errangen auch mehrere Landesrekorde und 17 Kreisrekorde. Besonders hervorzuheben ist unser bester Schütze, Sören Schaff. Er nahm wieder an der deutschen Meisterschaft in München in der Disziplin Luftgewehr teil. Ein stetiger Termin ist auch die Teilnahme einiger Schützen beim Großkaliberschießen in Innsbruck. Besonders erfolgreich kehrten unsere Mitglieder aus der Uebigauer Schützenstraße zurück.“

Im Verein ist man sich einig, dass die Gilde mit Klaus Kittlaus und seiner Frau erneut ein aktives Schützenkönigspaar an seiner Spitze hat, „das sich mit Engagement zum Wohle des Vereins einsetzt und den Verein würdig in der Öffentlichkeit vertritt“, so Franziska Scheuche weiter.

Vereinsarbeit ist aber weitaus mehr als „nur“ der Schießsport. Die Uebigauer Schützen unterbreiten immer wieder öffentliche Angebote für jedermann, zum Beispiel in jedem Frühjahr, am Ostersamstag, gibt es mehrere Möglichkeiten, sich am Osterschießen zu beteiligen und sich mit verschiedenen Waffen auf besondere Art auszuprobieren. Da wären z.B. das Ostereier-Los-Schießen vom Baum oder das Schießen nach Ringen sowie das „Entenschießen“, und zum Spaß für alle Kleineren kann eine ungefährliche Kinderarmbrust das Zielen und Konzentrieren schulen. Bunte Ostereier und eine ansprechende Tombola mit dem Hauptpreis, ein Herrenfahrrad, waren im vergangenen Jahr bei den Besuchern begehrt.

Viele Mitglieder waren weiter sehr aktiv zur „Historischen Nacht“, beim „Schlosshoffest“, bei städtischen Veranstaltungen wie Frauentag oder Weihnachtsfeier im Schützensaal, bei Weihnachtsfeiern der Firma Uesa, bei der Betreuung von Kindergruppen aus der Schlossherberge sowie bei eigenen öffentlichen Veranstaltungen wie dem Adlerschießen, der Wintersonnenwendfeier und der Durchführung des Landeskönigsschießens des Brandenburger Schützenbundes in den Anlagen und Räumen des Uebigauer Vereins.

„Während dieser Aktionen haben die Schützenfrauen immer wieder mit den Hut auf. Sie versorgen, reinigen und bedienen und erbringen dem Verein eine Vielzahl von Arbeitsstunden und öffentliche Anerkennung“, berichtet die Uebigauer Schützenfrau.

Sie weiß: „Unsere Vereinsanlagen mit allen Räumlichkeiten und Schießständen erfordern jährlich einen hohen Pflegeaufwand. Einen ausdrücklichen Dank richtete der Vereinsvorsitzende, Bernd Blüher, an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die mit Josef Schmid als Organisator mit ihrer unentgeltlichen Arbeit dafür sorgten, dass unser Stand jederzeit herzeigbar ist.“

Der Einbau einer barrierefreien Toilette fand seinen Abschluss. Der 10-Meter-Luftgewehr-Stand bekam teilweise einen neuen Fußboden und eine Wandvertäfelung. Am 25-Meter-Stand wurden das Dach und die Dachrinne erneuert. Die Waffenkammer erhielt einen neuen Anstrich und einen neuen Fußbodenbelag. Eine Belüftung wurde installiert. Alle Tische im Saal wurden repariert. In der Werkstatt zog wieder Ordnung ein.

Neue Technik erleichtert zwar das Rasenmähen auf dem Gelände. Probleme macht aber immer wieder der Wildwuchs auf den Wällen. Hierfür sind jährlich zwei bis drei kräftezehrende Einsätze notwendig. Die geleisteten Stunden 2018 beliefen sich in diesem Bereich auf 989 Stunden. Insgesamt wurden in 25 Jahren beim Schießstandbau 33 698 Stunden freiwilliger Arbeitszeit durch Vereinsmitglieder investiert.

Die Jahreshauptversammlung war laut Satzung auch Wahlversammlung. Der neue Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Bernd Blüher, dem Stellvertreter und Organisationsleiter Ernst Becker, der Schatzmeisterin Barbara Becker, dem Jugend- und Sportleiter Peter Twers, dem Objektverantwortlichen Josef Schmid, der Schriftführerin Erika Schenke und der Verantwortlichen für Versorgung und Frauenarbeit Christel Twers.Der neu gewählte Vorstand des Uebigauer Schützenvereins (v.l.): Josef Schmid (Objektverantwortlicher), Barbara Becker (Schatzmeisterin), Bernd Blüher (Vorsitzender), Ernst Becker (Stellvertreter und Organisationsleiter), Christel Twers (Frauenarbeit und Versorgung), Erika Schenke (Schriftführerin) und Peter Twers (Jugend- und Sportleiter). FOTO: Uwe Schlenger

Franziska Scheuche

Adlerjagd auf dem Uebigauer Schießstand 26.08.2018

Herbstzeit ist Jagdzeit – so auch für die Frauen und Männer der Uebigauer Schützengilde. Den Holzadler, auf den auf dem Schießstand in der Uebigauer Straße geschossen wird, stellt ein Vereinsmitglied seit Jahren selbst her. Der ursprüngliche Entwurf ist stark an den Holzadler vom Partnerverein aus Bad Driburg angelehnt.
Mit einem KK-Gewehr schießen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer genau
festgelegten Reihenfolge auf den hölzernen Vogel. Entstanden ist diese Tradition im Mittelalter, als die männliche Bevölkerung noch zur Verteidigung der Stadt herangezogen wurden und das Schießen üben musste. Mit Kopf, Reichsapfel, Zepter, linker und rechter Flügel schießt man zuerst die „kleineren Teile“ ab. Adlerkönig wird man, wenn der Rumpf des Vogels heruntergeschossen wird. Für jede abgeschossene Insignie plus Rumpf wird ein Pfänderabzeichen ausgegeben. Der Adlerkönig bekommt darüber hinaus einen Pokal. So manches Mitglied des Vereins hat in seinem Garten aus den von ihm abgeschossenen Teilen aufgebaut und freut sich, wenn es gelingt das noch fehlende Teil mit nach Hause zu nehmen.

Bernd Blüher
Fotos: Uwe Schlenger

Landeskönigsschießen am 18.08.2018

Landeskönigsschießen in Uebigau

Der Brandenburgische Schützenbund krönte in diesem Jahr seine Majestäten auf dem Schießstand der Uebigauer Schützengilde in der Wahrenbrücker Straße.

Die Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau folgte einem Aufruf des Brandenburgischen Schützenbundes und bewarb sich erfolgreich um die Ausrichtung des Landeskönigsschießens. Im Vorfeld erfolgten zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen auf Landes- und Kreisebene. Die Uebigauer erhielten sicher auch deshalb den Zuschlag, weil sie ihre Fähigkeit Großveranstaltungen niveauvoll durchzuführen, durch das Landesböllertreffen eindrucksvoll bewiesen hatten. Der Schießstand präsentierte sich äußerlich in einem sehr guten Zustand. Die Frauen des Vereins hatten sich viele Gedanken im Vorfeld gemacht um die mehr als 70 erwarteten Gästen aus dem ganzen Land Brandenburg bestens zu versorgen. Das Fazit zog der Präsident des Brandenburgischen Schützenbundes, Dr. Gert-Dieter Andreas, bei der Krönungszeremonie: Danke an den Gastgeber für die tolle Rundumversorgung!

Der Uebigauer Schützenkönig Klaus Kittlaus schlug sich mehr als achtbar und belegte einen tollen 11. Platz. Die Uebigauer sind stolz auf ihren Schützenkönig, der seinen Verein würdig vertreten hat.

Mit dem Landeskönigsschießen beginnt für die Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau die Vorbereitung auf das erste landesweite Treffen Brandenburger Salutschützen zum Uebigauer Schützenfest im Juni 2019.

Schützenfest ab 22.06.2018

Das Schützenfest in Uebigau ist Geschichte. Was wird von den drei Tagen in Erinnerung bleiben?

Nach Wochen voller Sonne im Frühjahr diesen Jahres richteten die Schützinnen und Schützen oft ihren Blick an den Himmel: Wird das Wetter halten, kommt Regen oder hört er bald auf? Rückblickend gab es keine großen Beeinträchtigungen des Festablaufes.

Freitag ist traditionell der Tag der Rückbesinnung. Mit der Niederlegung eines Kranzes am Denkmal für die Opfer des II. Weltkrieges und der Gewaltherrschaft nach 1945 begann das Schützenfest. Anschließend gedachten die Schützinnen und Schützen aus Bad Driburg, Embsen und Uebigau sowie die anwesenden Uebigauer Bürger der im 1. Weltkrieg gefallenen Schützen. Der Weg führte alle direkt auf den Uebigauer Schlosshof zur Aufführung des großen Zapfenstreiches unter musikalischer Leitung von Fritz Laube. Im Anschluss spielte No Name zur Unterhaltung der zahlreichen Gäste die die Schützenfrauen bestens versorgten.

Samstag standen die Salutschützen im Mittelpunkt der ersten Programmpunkte. Vor 25 Jahren gründete sich die Uebigauer Salutschützenkompanie. So war es am Nachmittag auch nicht verwunderlich, dass es auf dem Schießstand öfters laut wurde. Insgesamt zwölf Salutschützen aus Uebigau und Schönewalde sowie vier Böllerschützinnen und -schützen zeigten ihr Können. Klassische Salutgewehre, der Karabiner K 98, historische Vorderladergewehre, Standböller sowie eine Kanone kamen zum Einsatz.

Die Uebigauer Schützengilde nutzte ihr diesjähriges Schützenfest zur Vorbereitung des 1. Landestreffens Brandenburgischer und Sächsischer Salutschützen in Uebigau am 22. Juni 2019.

Wetterbedingt begrüßte der der Vorsitzende der Uebigauer Schützengilde zehn befreundete Vereine im Saal und übergab die am Tag der Pokale errungenen Pokale. Die Ehrenscheibe ging nach Schönewalde und den Pokal der Salutschützen sicherte sich eine junge Uebigauer Mannschaft. Auch der Freundschaftspokal, ausgeschossen zwischen den Schützenvereinen Embsen und Uebigau, blieb dieses Jahr in Uebigau. Mit der Verleihung von goldenen Ordensspangen an vier, seit 25 Jahren aktive Salutschützen, fand der Apell seinen krönenden Abschluss.

Der Abend bot gleich drei Höhepunkte. Neben der tollen Musik durch das Duo „Passion“ standen die Krönung des neuen Schützenkönigs und das Fußballspiel Deutschland – Schweden erst einmal im Vordergrund.

Die Scheibe und die Königskette bekam Klaus Kittlaus aus Winkel als äußere Zeichen der Schützenkönigswürde überreicht. Er setzte sich gegen seine Mitkonkurrenten mit dem Königsschuß durch. Seine Frau wählte er zur Schützenkönigin. Überwältigt von den zahlreichen Glückwünschen für eine gute Regentschaft eröffneten beide den Tanzabend, der bis nach Mitternacht ging.

Ein Großteil der Anwesenden hoffte dann auf einen Sieg der deutschen Fußballer, der ja bekanntlich in der Schlussminute auch Wirklichkeit wurde. Beide großartigen Ereignisse sorgten für eine ausgelassene, fröhliche Stimmung im Saal.

Der Ausklang des Schützenfestes am Sonntag begann mit der Verabschiedung der Schützinnen und Schützen aus dem befreundeten Embsen. Dem Prinzip des wechselseitigen Besuches folgend nehmen im nächsten Jahr die Uebigauer am Embsener Schützenfest teil. Auf dem Weg nach Winkel zum Frühstück beim Königspaar gab der Schützenkönig von 20 Jahren einen kleinen Umtrunk aus.
Der Ortsvorsteher von Winkel gratulierte dem Königspaar unter dem Beifall der angetretenen Uebigauer Schützinnen und Schützen. Andrea und Klaus Kittlaus hatten ein wunderbares Schützenfrühstück vorbereitet.
Das Schützenfest 2018 fand seinen Abschluss im Saal auf dem Uebigauer Schießstandgelände. Dort hatten die Schützenfrauen die Tische wunderschön gedeckt und servierten 43 Kindern, Frauen und Männern des Vereins ein schmackhaftes Mittagessen. Dieses gemeinsame Mittagessen gibt es seit einigen Jahren und findet immer mehr Zuspruch.

Der Vorstand der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau bedankt sich bei allen Schützinnen und Schützen, die vor, während und nach dem Schützenfest ihre Freizeit opferten, um das Vereinsgelände und Vereinsräume herauszuputzen. Der Slogan „Schützenverein Uebigau – ein Verein für die ganze Familie“ wurde auch in diesem Jahr wieder gelebt. Es macht in Uebigau einfach Spaß.

In der Hoffnung auf weitere schöne, gemütliche, gemeinsame Jahre im Kreise aller Schützinnen und Schützen und ihrer Angehörige.

Uebigau lohnt sich.

König Schießen am 16.06.2018

Die Königsscheibe wurde wahrhaftiger Mittelpunkt der Uebigauer Schützengilde

Schon wieder geht ein Königsjahr in unserem Verein zu Ende. Der amtierende König, Sylvio Werner; wird zum Schützenfest seine Kette und Regentschaft weitergeben – aber an wem? Das bleibt bis nächsten Samstag, zum öffentlichen Schützenball noch geheim. Die Proklamation findet gegen 19.30 Uhr statt.

Elf Schützen stellten sich dem spannenden Wettbewerb in der Vorrunde. Vier Anwärter zielten danach auf die Königsscheibe. Nun fängt das Kribbeln im Bauch an. Das Ergebnis kennen nur der Peter Twers als Sporteiter, sowie Bernd Blüher als Vorsitzender, die die Königsschüsse auswerteten.

Neben dem Schießen auf die Königsscheibe wurden die Damen- und Herrenpokale ausgeschossen. Hier nahmen neun Schützinnen und auch neun Schützen teil. Die Sieger werden zum Schützenfest benannt und erhalten ihre Pokale.

Zum Auftakt und Abschluss eines jeden Schützenjahres würdigt der Vorstand des Vereines Mitglieder mit guten Schießergebnissen. Es wurde dreimal die Schützenschnur vergeben und viermal die silberne sowie die goldene Eichel. Unsere besten Schützen, Barbara Becker, Peter Twers und Ernst Becker sind auch in unserem Kreis erfolgreich. Sie erwarben dreizehn 1. Plätze, acht 2. Plätze, vier 5. Plätze und einen 6. Platz. Vor allem auf Grund ihrer sportlichen Erfolge gehören wir in der Wertung des vergangenen Jahres im EE-Schützenkreis mit zu den besten Vereinen.

Für die Arbeit und den Einsatz im Verein ehrte der Vorstand drei Mitglieder Weitere neun Schützinnen und Schützen erhielten eine Anerkennung und einen Dank in Form einer Anstecknadel bzw. Treuemedaille in Bronze, Silber und Gold für langjährige Vereinszugehörigkeit.

Vereinsausflug durch den Harz ab 28.04.2018

Auch der 13. Ausflug war Super!!!

Ende April unternahm unser Verein wieder einen gemeinsamen 3-tägigen Ausflug.
Es ging diesmal in den Harz und es sollte eine Reise der Superlative werden.
Natürlich legten wir unsere Frühstückspause traditionsgemäß an einer Raststätte ein,
es wurden alle liebevoll vorbereiteten Leckereien und deftigen Snacks ausgepackt.
Der Tisch quoll fast über. Wir stellten fest, auch hier wird es Jahr für Jahr mehr,
also ein super Frühstücksbufett. Am Vormittag erwartete uns eine Stadtführung im wunderschönen Quedlinburg. Wir lauschten den Erzählungen eines geschichtsbewußten, jungen Stadtführers, der mit Augenzwinkern auch mal kleine Anekdoten zum Besten gab und uns die bunte Harzstadt damit noch näher brachte.
Nach dem Mittagessen im „Brauhaus Lüdde“ bestiegen wir den Bus und fuhren auf einen Parkplatz in der Nähe der Teufelsmauer, die nach ein paar Minuten Wandern zu sehen war. Danach ging es samt Stadtführer nach Thale zum Hexentanzplatz. Auch hier erfuhren wir bei einem kurzen Spaziergang Historisches aus dem Harzer Bergland und die jetzige Entwicklung der „Walburgisnacht“ zum Volksfest. Tausende Menschen wurden am Folgetag erwartet. Zurück in Quedlinburg erwartete uns leckerer Kuchen und Kaffee. Gegen 18 Uhr bezogen wir die Hotelzimmer in Gernrode, aßen zu Abend und erfreuten uns am Besuch der quicklebendigen Hexe „Watelinde“, die Einige unserer Schützenbrüder zum Fressen lieb hatte und ihre Scherze mit ihnen trieb.
Nach einer erholsamen Nacht ging es am nächsten Morgen zur Rappbodetalsperre.
Es erwartete uns die längste Hängebrücke ihrer Art in der Welt. Hier war Mut gefragt und die Überwindung der Höhenangst, denn unter uns – ca. 100 m tief – floss die Bode,
aber der Blick über das sich weitende Tal war atemberaubend!
Die nächste Station war die letzte Köhlerei in Ostdeutschland. Bei einer Führung,
in der wir auch ein wenig geräuchert wurden, sahen wir, die Errichtung eines
Buchenholzmeilers, hörten vom früheren Leben der Köhler in den Wäldern und erfuhren, welche Produkte, außer Holzkohle, noch heute hergestellt werden.
Ein deftiges Essen in der „Köhlerhütte“ rundete diesen Besuch ab.
Wir hatten noch die letzten Gedanken im Kopf, da hieß es umdenken, denn der Bus
brachte uns nach Güntersberge in das „Mausefallen- und Kuriositätenmuseum“.
Nach einer kurzen Einführung sahen wir Erstaunliches, Fragwürdiges und Kurioses, d
as ein Kopfschütteln oder Lächeln in unsere Gesichter zauberte.
Auch hier wurden wir wieder anschließend gut versorgt mit Kaffee und Kuchen.
Gegen 17 Uhr hieß es Rückfahrt zum Hotel in Gernrode zum Abendessen. Wer jetzt glaubt, die Reiseplanung sei hier zu Ende, der irrt. Ein Bowlingabend ließ den Tag ausklingen. Am Morgen des nächsten Tages spazierten wir zur Kuckucksuhrenmanufaktur mit Museum in Gernrode. Die Giebel der Werksgebäute waren von Weiten sichtbar als riesiges Wetterhäuschen und als größte Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwaldes. Die vielfältigen kleinen und großen Uhren im Museum tickten und riefen ihr „Kuckuck“ pausenlos. Darunter war auch die kleinste mechanische Kuckucksuhr der Welt. Wir nehmen Abschied von Gernrode und reisten mit unserem Bus nach Rübeland und besuchten dort eine der weltberühmtem Rübeländer Tropfsteinhöhlen. Danach machten wir nochmal einen Abstecher nach Quedlinburg, um individuell die Sehenswürdigkeiten zu erkunden, zu shoppen, zu relaxen oder nur noch einen Kaffee zu trinken. Den Kopf voll mit tollen Reiseerinnerungen und gemeinsamen Erlebnissen ging es wieder
zurück. Dafür danken wir unserem Vereinsmitglied, Ernst Becker, der wie immer für die
Vorbereitung, die Route und Organisation an den Ausflugsorten sorgte.
Das laue, sonnige Frühlingswetter gab sein Bestes für diese drei Tage. Es war eine
perfekte Reise. Hier an dieser Stelle danken wir auch dem Fahrer des ASB Buses recht
herzlich für seine Freundlichkeit und die sichere Fahrt.!

Franziska Scheuche

Osterschießen am 31.03.2018

Osterschießen der Schützengilde 1802 e. V. zu Uebigau

Es ist schon Tradition, dass die Uebigauer Schützengilde am Samstag zwischen Karfreitag und Ostersonntag interessierte Bürger zum „Ostereierschießen“ einladen.

Der Einladung war zu entnehmen, dass wieder verschiedene Möglichkeiten zum Schießen angeboten werden: Das Schießen auf Scheiben, das lustige „Entenschießen“ und das Preisschießen auf Toneier bestückt mit Losen der Tombola bestückt. Selbst die Jüngsten konnten mit einer Kinderarmbrust zielen und kleine Preise gewinnen.

Zur Vorbereitung opferten die Frauen und Männer des Vereins einige Stunden ihrer Freizeit. Sie sponserten Geschenke für die Tombola, spendeten Geld für den Hauptpreis und sorgten den gesamten Tag für das leibliche Wohl mit Getränken, Süßem und Deftigen. Wieder geht ein Dank an alle fleißigen Helfer!

Wir konnten viele Gäste begrüßen. Neben den bunten Ostereiern und der gelungenen Tombola lockte ein Herrenfahrrad als Hauptpreis. Es wurde von einigen Losbesitzern begehrt. Mit Spannung sahen die Anwesenden der Ziehung des Hauptloses entgegen.

Als strahlender und glücklicher Gewinner des Hauptpreises wurde der 7-jährige Lukas H. aus Uebigau durch das Los ermittelt.

Das anschließende Osterfeuer rundete einen schönen und erlebnisreichen Tag ab.

Franziska Scheuche

Arbeitseinsatz und Schießen am 24.03.2018

Frühjahrsputz auf dem Uebigauer Schießstand und
Kreismeisterschaften an einem Tag

Am 24. März 2018 fanden auf unserem Schützengelände die Kreismeisterschaften in verschiedenen Disziplinen statt und gleichzeitig startete der erste Arbeitseinsatz in diesem Jahr. Durch das miese, kalte Wetter und krankheitsbedingte Absagen waren leider nur wenige Schützen zum Putzen und Aufräumen da. Die Anwesenden waren voller Elan und leisteten Beachtliches für ihren Verein. So bekam z. B. der Luftgewehrstand ein neues Aussehen. Zum Osterschießen können wir ihn daher mit neuen Fußbodenfliesen, mit einer ordentlichen Wandverkleidung und mit einer schönen Schrankwand präsentieren. Geputzte Fenster und Arbeiten im Freigelände komplettierten an diesem Tag das Ergebnis. Dafür ein DANKESCHÖN!

Alle Schützinnen und Schützen, die an den verschiedenen Disziplinen der Kreismeisterschaft teilnahmen oder im Arbeitseinsatz aktiv waren, stärkten sich an der Versorgung mit Speisen und Getränken, die unsere Schützenfrauen bereithielten.

Franziska Scheuche

Rückblick auf das Jahr 2017 – Auftakt zum Jahr 2018

Am 09. März 2018 hatte unsere Schützengilde Jahreshauptversammlung.
Zum Auftakt wurde der Pokal der Schatzmeisterin, Barbara Becker, ausgeschossen. Bester Schütze mit der Luftpistole war an diesem Tag ihr Ehegatte, Ernst Becker.

Im umfangreichen Rechenschaftsbericht des Vorstandes der Schützengilde 1802 e.V. zu Uebigau bestätigte sich wieder, wir sind ein Verein für die ganze Familie.
Das Jahr 2017 gehört mit zu den besten Jahren unseres Vereins.
Das Vereinsleben gewann weiter an Qualität.
Die Anzahl, der im Schützenverein organisierten Frauen und Männer, hat mit 80 Personen einen guten Stand erreicht.
Für die Mitglieder gibt es unterschiedliche Betätigungsfelder, aber ein Punkt eint uns alle, das ist der Spaß, gemeinsam zu feiern, gemeinsam an Wettkämpfen teilzunehmen und gemeinsam zum Wohle des Vereins tätig zu sein.
Unser diesjähriges Königspaar, Silvio und Katja, engagierten sich sehr, um alle anstehenden Verpflichtungen bestmöglich zu erfüllen.
Das einzige Schützenmuseum im Land Brandenburg, gehegt und gepflegt von
B. und H. Hegewald, steht auf unserem Vereinsgelände und findet Begeisterung und Anerkennung bei vielen Besuchern und Vereinen, mit denen uns partnerschaftliche Beziehungen verbinden. Gegenseitige Besuche zu Schützenfesten und sportliche Wettkämpfe sind Teil unseres Vereinslebens.
Den Sportbericht erarbeitete P. Twers. Er berichtete über die guten bis sehr guten Erfolge unserer Schützenbrüder und -schwestern im vergangenen Jahr.
Sie nahmen an Vereins- und mit 66 Starts an Kreismeisterschaften teil und belegten den 2. Platz auf der Rangliste des Kreises. Unsere Schützin B. Becker hat mit ihren guten Resultaten sogar Platz 1 bei den Frauen der AK Senioren inne.
Unsere besten Vereinsschützen, Sören Schaff und Heiko Schmidt, starteten sogar
erfolgreich bei Landesmeisterschaften in den KK und LD Disziplinen und bundesweit
vertrat S. Schaff den Verein mit einem guten Ergebnis in der KK Disziplin 50m ZF. Traditionell fuhren im September einige Schützen nach Innsbruck. Auch diese kamen mit guten Ergebnissen zurück.
Die Schützenfrauen übernahmen oftmals die Versorgung, halfen bei Festen und Veranstaltungen innerhalb des Vereins, unterstützten Mieter des Saales und brachten sich in unserer Stadt Uebigau bei vielfältigen Veranstaltungen ein. Sie verpflegten verschiedene Kinder- und Jugendgruppen aus der Schlossherberge, die einen interessanten Nachmittag auf dem Schützengelände verbrachten und sorgten immer wieder für Ordnung und Sauberkeit in den einzelnen Räumen.
Den Organisatorinnen Christel Twers und Sigrid Hanke muss an dieser Stelle besonderer Dank gesagt werden.
Unsere Schützenbrüder waren ebenfalls sehr aktiv. Ihnen oblag in erster Linie, das Vereinsgelände in einem ordentlichen Zustand zu präsentieren.
Hierzu führte J. Schmid im Baubericht aus, dass Instandsetzungsarbeiten und Reparaturen am 100m Stand und 10m Stand ausgeführt wurden, die vor allen der Sicherheit der Anlagen dienten. Zur Energieeinsparung wurde teilweise auf LED-Leuchtmittel umgestellt.
Bemerkenswert sind auch die 739 Arbeitsstunden, die die Vereinsmitglieder ganzjährig oder in Arbeitseinsätzen im Jahr 2017 in diesem Bereich erbrachten.
Der Finanzbericht von B. Becker zeigte, dass unser Verein auf soliden Füßen steht. Unsere Beiträge und Spenden werden optimal genutzt für sportliche Wettkämpfe, die Erhaltung der Anlagen, für Auszeichnungen, für Vereinsfeste und dergleichen. Die Revisionskommission bestätigten die vorliegenden Angaben.

Der Rechenschaftsbericht, gehalten von B. Blüher, endet mit einem ausdrücklichen Dank an jede Schützin und jedem Schützen des Vereins!

Ein letzter Punkt war die Auszeichnung zweier Mitglieder, die auf Grund ständiger, Einsatzbereitschaft vom Vorstand geehrt wurden. Wilfried Hanke und Peter Twers erhielten das silberne Portepee („Säbelband mit Eichel“).

Franziska Scheuche